Charlotte aux myrtilles

Meine Liebe zu Frankreich ist wohl hinlänglich bekannt und die Pâtisserien  sind daran nicht ganz unschuldig. Es sind einfach kleine Kunstwerke, die die Franzosen da kreieren. Und bei Kreation wären wir schon beim eigentlichen Thema dieses Beitrages. Heute habe ich nämlich einen alten Post aus meinem Blog neu kreiert. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an meine Kreation, was eigentlich eher eine Kreatur war, als ich mich daran versucht habe ein Eichhörnchen aus Fondant zu formen (hier nochmal zum Nachlesen). Das gab einige Lacher. Es ist immer wieder eine Herausforderung meine Kuchen und Torten schön zu dekorieren aber so filigrane Figuren formen zu wollen habe ich aufgegeben. Manchmal ist weniger einfach mehr und so habe ich heute das Eichhörnchen einfach weggelassen und die Charlotte mit puren Blaubeeren geschmückt. Charlotte aux myrtilles

Das Rezept ist an dem von der Charlotte aux fraises angelehnt, denn auch wenn das Eichhörnchen damals misslungen war, so war die Charlotte einfach himmlisch. Tja und auf die Idee, die Charlotte noch einmal zu machen hat mich Marc gebracht, denn er feiert seinen 3. Bloggeburtstag mit einem Event unter dem Motto  “ Re Create“ und hat dazu aufgefordert einen alten Post neu aufzumöbeln. Eine schöne Idee, wie ich finde. Das lustige Eichhörnchen wird deshalb aber nicht aus meinem Blog verschwinden, denn es ist ein Teil dieses Blogs so wie auch all die anderen Posts und zeigt letztlich, wie dieser sich entwickelt hat. Charlotte-mit-Blaubeeren

Das Rezept für die Charlotte aux myrtilles hier zum Abspeichern und Ausdrucken, auch etwas, was es bei meinen ersten Posts noch nicht gab.

5.0 from 1 reviews
Charlotte aux myrtilles
 
Zubereitungszeit
Koch-/Backeit
Zeit insgesamt
 
Autor:
Zutaten
  • Löffel-Bisquitkekse (ca. 20 Stück)
  • 200 g Schlagsahne
  • 200 Mascarpone
  • 3 TL echter Vanillezucker
  • 1 kleines Glas Blaubeeren (ca. 340 ml)
  • 3 Blatt Gelatine
  • frische Blaubeeren zum Garnieren
Zubereitung
  1. Den Ring einer 20-cm-Springform (ohne Boden) auf einen Teller platzieren.
  2. Blaubeeren aus dem Glas abtropfen lassen und den Saft auffangen. Etwas von dem Saft auf einen Teller geben und die Löffelbisquits mit der Unterseite kurz darin eintauchen und diese um den Innenrand der Springform aufstellen, meine verwendeten Kekse waren schön kantig, so dass ich diese nicht abschneiden musste, wenn ihr diese runden Löffelbisquitkekse verwendet, dann einfach an einer Seite gerade abschneiden. Danach den Boden des Tellers mit getränkten Bisquitkeksen belegen, kleine Lücken könnt ihr einfach mit zerbrochenen Keksen füllen, hier ruhig rumkrümeln.
  3. Nun die Sahne schlagen, so dass sie halbfest und cremig ist.
  4. Mascarpone mit Vanillezucker cremig rühren und die geschlagene Sahne unterheben.
  5. Die Gelatine in Wasser einweichen. Etwas von dem Saft der Blaubeeren ca. 5 EL erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen, nicht zu heiß werden lassen!
  6. Die abgetropften Blaubeeren in einer Schüssel mit ca. 50 ml Saft auffüllen und die aufgelöste Gelatine darunter rühren.
  7. Ca. 3 EL von dem Saft unter die Sahne-Mascarpone-Creme rühren, damit diese auch noch etwas gelieren kann. Die Masse in die Springform mit den Keksen füllen und zum Abschluss die Blaubeeren darauf verteilen, ACHTUNG die Blaubeeren erst auf die Masse geben, wenn diese anfangen zu gelieren, sonst läuft euch der Saft davon.
  8. Für mindestens 4 Stunden kalt stellen, Springformring entfernen und mit frischen in Zucker gewälzten Blaubeeren garnieren.

Charlotte-HeidelbeerSo eine Charlotte ist einfach immer wieder himmlisch, dazu wirklich einfach und ganz ohne Backen, wenn man fertige Bisquitkekse verwendet. Und hier geht es zum Event von Marc auf seinem Blog „Bake to the roots“.

Bake to the roots

Mal sehen, was sich bei den anderen so verändert hat.

Eure Doreen

 

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4 Gedanken zu „Charlotte aux myrtilles“

  1. Liebe Doreen,
    das sieht wieder koestlich aus. Auch meine Liebe zu
    Frankreich und ihren herrlichen Leckereien habe ich
    gerne ausprobiert. Der letzte Versuch von Deinem
    Rezept von Rillettes ist mir leider nicht gut
    bekommen, vertrage diese leckeren Sachen nicht mehr.
    Aber es hat mir Spass gemacht es selbst aus zu probieren.
    Dafür würde ich dieses letzte Werk von Dir auch gerne
    herstellen.

    Liebe Grüße
    Lene.

    1. Liebe Lene,
      das tut mir leid, dass dir das Rilette nicht bekommen ist. Vielleicht zu fett mit dem Schmalz? Natürlich ist das bei der Charlotte hier ganz anders, eine ganz leichte Creme 😉
      Liebe Grüße
      Doreen

  2. Sehr schön! Eine Charlotte mit Heidelbeeren kannte ich noch nicht. Danke für das Rezept! Werde es mir in Erinnerung behalten und auch klasse der Tipp mit den runden Biscuits – aber ich habe auch die flachen!

    Liebe Grüße
    Petra

    1. Liebe Petra,
      ja, die Heidelbeeren waren noch in meinem Vorratsschrank und so entstand diese Charlotte. Die flachen Bisquits sind natürlich genial, ich habe aber auch schon eine Charlotte mit den hier handelsüblichen Löffelbisquits gemacht und das funktioniert auch prima.
      Liebe Grüße
      Doreen

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