Es ist immer noch Herbst und Kürbiszeit

Ich hatte es ja angedroht … ich war noch mal in Philippstal und habe dort einen Großteil der Kürbisbestände aufgekauft. Mein liebes Töchterlein war in den Semesterferien bei uns und so sind wir zwei los und kamen zurück mit einer Schubkarre voller Kürbisse. KürbisIch wusste gar nicht, was es alles für verschiedene Sorten gibt, vom Spaghettikürbis beispielsweise hatte ich zuvor noch nichts gehört und Caro hat mich erstmal aufgeklärt. Der zuhaus gebliebene Schatz schlug die Hände über den Kopf und zog ein Kürbisfratzengesicht. Nun gab es gleich unzählige Ideen, was wir alles tolles aus den Kürbissen zaubern können.

Der alltägliche Leitsatz wurde sodann „Heute essen wir mal KÜRBIS!“. Wirklich aus den Ohren ist er uns trotzdem nicht gekommen und zwei Exemplare lagern noch, denn das Tolle ist ja, dass so ein Kürbis bei richtiger Lagerung (kühl und trocken) gut und gern 3 Monate aufbewahrt werden kann.

Als erstes machten wir eine klassische Kürbissuppe:Kürbissuppe

Zutaten für einen großen Topf (ca. 8 Portionen):
  • das Innenleben von Willy (außer Fäden und Kerne), alternativ ein HokaidokürbisWilly
  • eine Süßkartoffel
  • Zwiebel
  • Ingwer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer und Chili
  • Gemüsebrühe
  • ein Schuss Weißwein
Zubereitung:
  1. Das Innenleben von Willy, bedeutet hier, dass wir noch reichlich Kürbisfleisch abschabten, was letztlich eine große Schüssel voll ergab, die für die Suppe verwandt wurde. Alternativ kann natürlich einfach ein normaler Hokaidokürbis (mit Schale) genommen und in Würfel geschnitten werden.
  2. Einen entsprechend großen Topf mit etwas Butter erhitzen und die klein geschnittene Zwiebel darin anbraten, sodann den Kürbis dazugeben und kräftig anbraten, damit sich Röstaromen bilden. Geschälte und in Würfel geschnittene Süßkartoffel ebenfalls anbraten.
  3. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und mit ca. 3/4 Liter Gemüsebrühe aufgießen. Salzen und Pfeffern. Klein geschnittenen Ingwer dazugeben und alles köcheln lassen.
  4. Wenn das Gemüse gar ist von der Kochstelle nehmen und mit dem Zauberstab pürieren. Mit Kokosmilch aufgießen und ggf. nach Geschmack nachwürzen.
  5. Auf Teller füllen und bei Bedarf mit etwas Kürbiskernöl garnieren.

So eine Suppe wärmt auch ungemein, Ingwer ist auch gut bei Erkältungen und bei den sinkenden Temperaturen da draußen genau richtig.

In diesem Sinne lasst es Euch gut gehen!

Tipp:

Wir haben übrigens die Kerne auch verwertet. So gut wie möglich von den Kürbisfäden lösen und in Salzwasser über Nacht einweichen. Danach lassen sie sich problemlos von den Rest Kürbisfäden lösen. Auf Küchenkrepp trocknen und in einer Mischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili wälzen. Im Backofen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bei 160 Grad rösten bis die Kerne leicht braun sind (ca. 15 bis 20 Minuten).

 

 

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3 Gedanken zu „Es ist immer noch Herbst und Kürbiszeit“

  1. Hallo Doreen!

    So eine Kuebissuppe habe ich letzte Woche auch gekocht. Mit dem Ergebnis das mein Enkel es glatt verweigerte sie zu kosten . Habe zwei Tage selbst davon gegessen und mir hat’s immer noch geschmeckt. Ja die Jungen haben ihre eigene Vorstellung von Ernaehrung. Es macht mir trotzdem Spass neues aus zu probieren. Es gab vom Rest Kürbis Ravioli mit
    Pilz und Kürbisfuellung, das ist dann angekommen.

    Viele liebe Grüße!

    L. Vollmer

  2. Liebe Doreen!

    Nachtraeglich alles liebe und gute zum Geburtstag! Mir kam auch der Gedanke das Ihr zu Deinem Geburtstag die Reise
    macht, war mir nicht sicher ob es so ist. Da habt Ihr ja ein großes Glück gehabt das alles doch noch glimpflich verlaufen ist. Ich. Wünsche Dir nochmals Gesundheit und Wohlergehen weiterhin.

    Es Grüßt herzlich

    L. Vollmer

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