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FoodBlogDay Frankfurt 2016

Am letzten Samstag führte mich mein Weg nach Frankfurt am Main. Grund war der FoodBlogDay 2016.#fbdFRA.16jpg

Die diesjährigen FoodBlogDays fanden desweiteren in Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf statt. Wie der Name vermuten lässt ein Tag für und mit Foodblogger. Veranstalter ist die Connecting Companies UG, welche zusammen mit vielen Sponsoren an diesem Tag ein breites Spektrum an Informationen, Workshops und jede Menge Genuss bietet. Ich finde es ja besonders interessant auch die Menschen hinter den vielen Foodblogs, die ich meist nur virtuell kenne, bei so einer Gelegenheit persönlich kennen zu lernen. Networking live sozusagen. So habe ich mich gefreut Yushka von Suguarprincess endlich kennen zu lernen. Bei ihr landete vor knapp einem Jahr übrigens mein Beitrag mit dem missratenden Eichhörnchen (immer noch ein Lacher) auf der dafür köstlichen Charlotte aux fraises. Ebenso schön war es Jennifer von Friede Freude Eierkuchen persönlich kennen zu lernen. Und damit ich auch mal Leute aus meiner neuen Nachbarschaft kennen lerne, traf ich in Frankfurt Julia von zartbitter und zuckersüss sowie Karin  von Lebensart im Markgräflerland . Aber zurück zum FoodBlogDay. Es würde den Rahmen sprengen hier alles zu dokumentieren. Deshalb versteht diesen Bericht als einen kleinen Einblick. Eröffnet wurde der Tag mit einem Vortrag von Max Thinius vom bevh (Bundesverband e-Commerce und Versandhandel) über das Voranschreiten der Digitalisierung mit besonderem Augenmerk auf den Lebensmittelhandel. Dies löste gemischte Gefühle aus, so praktisch es auf der einen Seite klingt, wenn du nicht mehr selbst darüber nachdenken musst, was du einkaufen musst, weil dein Online-Versandhandel dies schon weiß, eine Privatssphäre wird damit immer kleiner, wenn nicht gar ausgeschlossen. Es bleibt daher abzuwarten wie viele dieser Zukunftsvisionen bei uns einziehen werden. Einen höchst ausführlichen Beitrag zu diesem Vortrag hat Jörg von Glatzkochs Welt geschrieben.#fbdFRA2016

Der Tag stand aber natürlich auch dafür sich mit den Sponsoren auszutauschen und zu vernetzen. Wann bekommt man schon mal die Gelegenheit mit diesen vis a vis und in lockerer Atmosphäre zu kommunizieren, wie z.B. beim „meet and great“ mit BurdaHome. Eine interessante Gesprächsrunde mit der Chefredakteurin J. Kässinger von einem meiner Lieblingsmagazine „SweetDreams“. Jedes Mal, wenn ich mich dort durchblättere fange ich an zu sabbern und muss aufpassen, dass mir nicht schon beim Anblick die Kalorien auf die Hüften springen. Apropros Magazin und Lesestoff, davon gab es für jeden Teilnehmer im Anschluss mehr als genug. Ich werde dann mal die nächsten Wochen die Küche nicht mehr verlassen.#burdahome

Es gab viele interessante Vorträge u.a. von Stockfood einer reinen Bildagentur, nicht nur für Foodblogger interessant. Nach einer kleinen Stärkung, welche erstklassig und auf die Bedürfnisse aller abgestimmt war, ging es weiter zum Workshop Foodstyling mit Denise Schuster und KAHLA Porzellan für die Sinne. Es ist immer wieder interessant wie unsere Sinne funktionieren. Keine Frage jedes Rezept was ein Foodblogger postet ist auf seine Art besonders und lecker aber nicht immer ist es einfach dies dem Leser in der Bildsprache herüber zu bringen.#fbdFRA1

Sodann machte ich mich auf den Weg zum nächsten Workshop von ufop (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen). Hier wurde uns die Herstellung des Rapsöls erklärt inklusive Verkostung der verschiedenen Arten und im Anschluss durfte jeder sein eigenes Pesto damit herstellen. Die weitere Hauptzutat waren Wildkräuter. Bei mir entstand ein Pesto aus Brunnenkresse, Thymian, Raps-Kernöl, Pekannüssen, Parmesan und Himbeeren. Hach, ich liebe solche Experimente. #ufop

#ufop

Daheim landete das Pesto auf dieser Pizza mit Ziegenkäse (Rezept folgt in Kürze).#ufop

Zeitgleich fand ein Kochkurs mit Kalifornische Trockenpflaumen statt, bei dem ich kurz Gast war, dann aber zu meinem Pesto huschen musste. Die liebe Lara brachte mir zwischendrin jedoch die Kostproben. Und ich muss sagen ich war begeistert und hätte nie gedacht, was man aus Trockenpflaumen alles machen kann. Habe ich sie bisher nur ins Müsli getan oder als Tapas mit Speck verwendet, so tun sich ganz andere Welten auf, einen Schokoladenpudding oder Zucchini-Fritters um nur zwei nennen.#foodblogdays2016

Damit war dann aber auch die Aufnahmefähigkeit an diesem Tag ausgeschöpft und es ging zur lockeren Abschlussparty ins WYNDAM Grand. Auf der Terrasse war der Grill am Glühen und drinnen an der Bar gab es die Getränke zum Ablöschen. Viele nette Gespräche und zum Abschluss landete ich noch bei Alexander Rinke vom Weingut Rinke  an der Mosel und einem exklusiven Weintasting. Interessant die Geschichte zu dem erst seit 2006 bestehendem Weingut, auch zu finden im Weinguide Gault&Millau.

#weingutrinkeDanach fiel ich glückselig ins Bett und sage DANKE an alle Mitwirkenden, Sponsoren und Organisatoren für diesen schönen Tag mit diesem traumhaften Blumenstrauß von Valentins.de, der so perfekt verpackt war, dass er die Reise bis nach Stuttgart am nächsten Tag überlebte und mir noch immer Freude schenkt.#foodblogdays2016

Ich bin gerne nächstes Jahr wieder mit dabei.

Eure Doreen

#foodbd2016

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6 Gedanken zu „FoodBlogDay Frankfurt 2016“

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